Hinter den Kulissen ...
von Dr. Franz Minister
Bereits hier entwickelte ich die ersten Kommunikationstechniken und erkannte sehr viel später, dass ich mich nicht nur selbst in meinen Träumen widerspiegelte, sondern dass es dort manchmal auch „Besucher“ gab, die ich an ihrer besonderen Schwingung erkannte und von denen ich viel lernen konnte.
Eines Nachts erwachte ich und wusste, dass mein Großvater gestorben war. Meine Großeltern lebten im Hause meiner Eltern in einer eigenen Wohnung. Weiterhin wusste ich, dass meine Oma den Großvater noch in dieser Nacht finden (sie hatten getrennte Schlafzimmer) und meine Eltern informieren würde. Wie gelähmt lag ich eine für mich unendliche Zeit im Bett, bis sich das WAHRgenommene wahrscheinlich nur wenige Minuten später in der irdischen Realität zu trug.
Seit dieser Nacht hatte ich einen ganz besonderen Bezug zu meinem Großvater. Er begleitete mich von meinem 13. bis zu meinem 18. Lebensjahr und tauchte immer wieder in meinen Träumen auf. Als mir mein Großvater eines Nachts anbot, mir wichtige Informationen mein Leben betreffend mitzuteilen, lehnte ich dies zunächst mit der Begründung ab, dass das ja doch nur ein Traum sei. Mein Großvater sagte: „Es ist anders, als Du denkst!“ Ich öffnete mich seinen Informationen, wollte viele Dinge, die meine Zukunft betreffen, wissen, auch solche die keiner selbst erfüllenden Prophezeiung unterlagen und aus seiner Metaebene heraus, war es tatsächlich möglich, den Verlauf der Dinge im Vorhinein zu erkennen.
Wie ist das möglich?
Nehmen wir an, wir sind ein Wasserteilchen in einem Fluss, dem Lebensfluss. Aus unserer Position heraus können wir nicht erkennen, wohin dieser Fluss führen wird.
Befänden wir uns jetzt in der Metaebene, zum Beispiel außerhalb des Flusses in einem Hubschrauber, könnten wir den Fluss abfliegen und erkennen, ob gefährliche Wasserschnellen mit dichten, hereinhängendem Pflanzenwuchs unsere Fahrt als Wassertropfen am Rande dieses Flusses vielleicht vorzeitig beenden könnten.
Und dann hätten wir die Möglichkeit, uns einen anderen Fluss auszusuchen mit einem weniger gefährlichen Verlauf.
Bei den Gesprächen mit meinem Großvater wurde deutlich, dass wir zwar eine relativ freie Entscheidung treffen können, je nachdem wie stark wir automatischen, unbewussten Programmen folgen, dass wir uns nach der getroffenen Entscheidung dann jedoch dem Umweltmilieu aussetzen müssen, für das wir uns entschieden haben.
Einfach ausgedrückt beeinflusst Ihre Entscheidung, die Sie jetzt treffen, qualitativ Ihre Zukunft.
Ein einfaches Beispiel möge dies verdeutlichen: Ihre Entscheidung, wohin Sie in Urlaub gehen, beeinflusst unmittelbar ihre Zukunft. Sicherlich ist Ihnen klar, dass Sie, wenn Sie Ihren Urlaub im Bayrischen Wald verbringen, eine andere Zukunft erwartet, als wenn Sie sich für ein Übernachtungsquartier in der Bronx entschieden hätten.
Erst unsere Entscheidung legt die Umstände unserer Zukunft bis zu einem gewissen Grad fest.
Erfahrungen außerhalb des Körpers
Mit sechs Jahren hatte ich eine Mandeloperation. Während der Operation „erwachte“ ich plötzlich. Das Eigenartige war meine Position. Ich schwebte über meinem Körper und sah diesen unter mir in einer sitzenden Stellung. Ich sah das Operationsteam um mich herumstehen, eine Nierenschale mit Blut, die von einer Helferin gehalten wurde, und hörte klar und deutlich, worüber das Operationsteam sprach. Dann schwand mein Bewusstsein wieder. Erst sehr viel später erfuhr ich, dass man bei einer Mandeloperation tatsächlich in eine sitzende Position gebracht wird.
Ein anderes eindrückliches Erlebnis hatte ich, als ich eines Morgens, es war ein Samstag, mich vor unserer Haustür wieder fand. Ich sah meinen Patenonkel die Außentreppe heraufkommen, erkannte exakt seine Kleidung, sah eine Tüte mit Frühstücksbrötchen, die er unter den Arm geklemmt hatte. Er ging einfach durch mich hindurch und drückte den Klingelknopf zu unserer Wohnungstür – genau in diesem Augenblick zog es mich in meinen Körper zurück. Ich stand auf, begrüßte meinen Onkel – alles war genau so, wie ich es zuvor gesehen hatte.
Seit diesen ersten bewussten Erlebnissen, wo ich oftmals über meinem Körper schwebte und diesen klar und deutlich unter mir wahrnehmen konnte, liegen über 40 Jahre an eigenen Erfahrungen mit diesem außergewöhnlich faszinierenden Bewusstseinszustand, aus dem ich jedes Mal ganz viel Kraft, Energie und Erkenntnisse mitgebracht habe, die mein Leben mit einem innerem Wissen und Reichtum erfüllt haben.
Meine Freude, mein Enthusiasmus, die mich meine Berufung,
CreativPower weitergeben zu dürfen,
im beruflichen Alltag begleiten, habe ich, da bin ich mir sicher, diesen
außergewöhnlichen Bewusstseinsreisen zu verdanken, die mein Leben mehr geprägt
haben als alles andere.
Diese Reisen haben mir enorm geholfen, geliebte Wesen, die auf die andere Seite gewechselt
sind, gerade in diesem „außerkörperlichen Zustand“ – den ich auch, als
nach-todlichen Zustand bezeichnen möchte, wieder zu begegnen und von ihnen
weiter lernen zu dürfen.
Dies zu erfahren, erfüllt mich mit
tiefster Demut und Dankbarkeit dem diesseitigen und jenseitigen Leben
gegenüber.
